Lesen Sie hier, wie die Feuerwehr Waigolshausen gegründet wurde, von 1869 an.

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(Vielen Dank an den Clan McEL für das Logo)

 

1869‑1870 - Jahre der Gründung

Streit der Gemeinde Waigolshausen mit dem Bezirksamt Schweinfurt wegen Anschaffung einer neuen fahrbaren Saug‑ und Druckspritze. Diese wurde von oben genannter Behörde unbedingt für notwendig erachtet, da der Ort Waigolshausen, u. a. durch den Bau der Eisenbahn durch den Ort enorm angewachsen war. Die damals hochverschuldete Gemeinde weigerte sich bis zuletzt eine neue fahrbare Spritze zu kaufen. Unter anderen blieb selbst ein Bittgesuch an den König ohne Erfolg. So wurde von der Firma G. A. Hermann am 1.3.1871 eine neue Löschspritze bezogen.

Diese hat noch nach dem Zweiten Weltkrieg treu und zuverlässig ihren Dienst getan, bis auch sie der Entwicklung der Technik Platz machen musste, als eine Motorspritze angeschafft wurde. Für die Augen der Dorfgeschichtler taucht die so heiß umkämpfte Feuerspritze von 1871 im Geschäft des Waigolshäuser Altwarenhändlers Heinrich Scholl unter.

Sicher ist, dass schon zur Zeit der Spritzenangelegenheit 1869/71 eine Feuerwehr in Waigolshausen bestand, erforderte doch schon die Traglöschmaschine von 1818 eine erfahrene Bedienungsmannschaft. Wenn in unserer Gemeinde noch keine Feuerwehr bestanden hätte, so hätte wohl das Bezirksamt Schweinfurt, das hier die Anschaffung einer neuen Löschmaschine angeordnet hat, ebenso gegenüber Waigolshausen gehandelt, wie es unter dem 9. Juli 1869 die Gemeinde Obbach verpflichtete, „Einen sozialen freiwilligen Verein zur Feuerbekämpfung zu gründen." (siehe Pfr. Paul Geißendörfer, Obbach: Aus der hundertjährigen Geschichte einer unterfränkischen Dorffeuerwehr. In Festschrift 1869 - 1969 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Obbach).
 

1870

Kauf einer neuen Löschspritze

1874 - Anschaffung von weiteren "Feuerwehr Requisiten"

Sichere Nachricht vom Bestehen einer "freiwilligen Feuerwehr"; laut Gemeinderechnung für das Jahr 1874 wurden 625 Gulden Kapital aufgenommen "zur Anschaffung der notwendigen Requisiten der freiwilligen Feuerwehr."

1899 - 25 Jahre Feuerwehr Waigolshausen (nach Pfr. Anton Bauer)

Eintrag von Pfr. Anton Bauer im 2. Band seiner Pfarreichronik: "Am 25. Juni feierte die hiesige Feuerwehr ihr 25jähriges Stiftungsfest; dazu 50 Mark Festgeschenk aus der Gemeindekasse, am Vorabend Fackelzug, am Tage selbst Übung, abends Ball. Die Wirtshäuser zu klein, die ganze Umgebung hier."

1902 - Wahlen

Zeitungsausschnitt: "Waigolshausen, 14. Januar, Bei der heute vorgenommenen Feuerwehrwahl wurde gewählt die Herren Oekonom Kilian Kremling, Hauptmann; Oekonom Josef Zitzmann, Ersatzhauptmann; Tünchermeister Sebastian Öhler, Steigerobmann; Schreinermeister Johann Fasel, Steigerersatzmann; Straßenlaternenanzünder Kilian Weiß, Spritzenobmann; Steinhauer Josef Fischer, Spritzenersatzmann; Oekonom Georg Stark, Schriftführer."


1930 - 1931 Neubau des Löschgerätehauses

Neubau des Löschgerätehauses mit Trockenturm für nasse Schläuche.

1945 - Krieg

Infolge der näherrückenden Front und der Bombenangriffe auf Schweinfurt, wodurch auch die Orte Werneck und besonders Hergolshausen in Mitleidenschaft gezogen worden sind, war die hiesige Feuerwehr oft im Einsatz.

Beim Einmarsch der amerikanischen Truppen am Samstag vor dem Weißen Sonntag, 8. April 1945 gingen vier Häuser und mehrere Scheunen in Flammen auf, wobei die Löscharbeiten durch die Kämpfe in Waigolshausen erheblich erschwert waren.

1947 - Motorfeuerspritze

Anschaffung der ersten Motorfeuerspritze (Magirus‑Deutz).

1956 - Motorfeuerspritze

Anschaffung der zweiten Motorspritze Magirus‑Deutz 8/8

1959 - Scheunenbrand Bruno Meißner

 11 . November: Brand der Scheune Haus Nr. 110 (Bruno Meißner)

1962 - Scheunenbrand

10. Mai: Scheunenbrand Haus Nr. 104 (E. Kremling).

1962 - Scheunenbrand

Scheunenbrand Haus Nr. 80 (Maria Kraus bzw. August Friedrich)

1964 - Scheunenbrand Bruno Meißner

31. Mai: zweiter Scheunenbrand Haus Nr. 110 (Bruno Meißner)

1967 - Scheunenbrand

Scheunenbrand im Anwesen Haus‑Nr. 20 (Alois Zehnter).

1969/70 - Löschzisterne

Bau einer Löschzisterne, welche 100 m³ Wasser fasst. Der Gänseweiher am Dorfbrunnen genügte schon lange nicht mehr den Anforderungen der modernen Löschtechnik.

1970 - 100 Jahre

27.‑ 29. Juni: 100jähriges Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Waigolshausen.

1984 - Neues Feuerwehrfahrzeug

5. April: Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges mit einer neuen Motorspritze.

1984 - Gründung des Feuerwehrvereins

14. April: Bei der Jahreshauptversammlung wurde aufgrund des neuen Bayerischen Feuerwehrgesetzes die aktive Feuerwehr vom "privatrechtlichen" Feuerwehrverein getrennt. Der "neugegründete" Verein trägt den Namen "Freiwillige Feuerwehr Waigolshausen".

1985 - Verkehrsunfall

8. August: Schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße Waigolshausen ‑Theilheim. Zwei PKW und eine landwirtschaftl. Zugmaschine mit Anhänger brannten vollständig aus. Zwei schwerverletzte Personen wurden vom Rettungsdienst in die Krankenhäuser nach Schweinfurt bzw. Würzburg gebracht.

1986 - Brand Wehner

30. Dezember: Beim Brand einer Garage wurden zwei Verkaufswagen der hiesigen Bäckerei Wehner ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten auf benachbarte Garagen und Unterstellhallen verhindern.

1988 - Brand Kelemen

9. Oktober: Garagen‑ und PKW‑Brand im Anwesen Kelemen, Schulstraße.

1989 - Planung für neues Feuerwehrhaus

Erste Planungen für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses. Im Frühjahr diesen Jahres wurde die Feuerwehr mit Funksprechgeräten ausgerüstet.

Mehrere Brände in der Flur um Waigolshausen bzw. am Bahndamm waren zu bekämpfen.

1990

6. Januar. Bei der Jahreshauptversammlung wurde seitens der Versammlung ein Antrag auf Abhalten eines 125jährigen Gründungsfestes mit evtl. Abhaltung des Kreisfeuerwehrtages gestellt.

1992 - Neues Feuerwehrgerätehaus wird gebaut

30. Mai: Brand in der Dachwohnung des Anwesens Heinz Zufraß, Sonnenstraße.

2. und 4. Juni: Aufräumarbeiten nach schweren Unwettern im Gemeindebereich.

26. September: Schwelbrand im EDEKA ‑ Markt Peks in der Hauptstraße.

17. Dezember: Der Gemeinderat von Waigolshausen beschließt einstimmig für die Freiwillige Feuerwehr Waigolshausen ein neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen.

1993 - Gründung der Jugendfeuerwehr

20. Dezember: Gründung einer Jugendfeuerwehr. 20 Jugendliche aus Waigolshausen im Alter von 14 bis 18 Jahren traten der Jugendorganisation der Freiwilligen Feuerwehr bei.

1994 - Neubau des Gerätehauses

19. Februar: Bei der Jahreshauptversammlung wird für das anstehende 125jährige Gründungsfest ein Festausschuss gegründet, der die Planung des Jubiläums in die Hand nimmt. Der Neubau des Gerätehauses wird wegen zu hoher finanzieller Belastungen der Gemeinde Waigolshausen und fehlender Zuschüsse bis auf Weiteres verschoben.

In den Folgejahren wurden Zuschüsse jedoch gewährt und so konnte der Neubau des Gerätehauses wieder in Angriff genommen werden.

2001 - Einweihung des Gerätehauses

14.Juli 2001: Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses

2006 - Bundesjugendwettbewerb

20. Mai: Erstmals seit Bestehen einer Jugendfeuerwehr in Waigolshausen nimmt eine Mannschaft am Kreisentscheid des Bundesjugendwettbewerbes der Jugendfeuerwehren im Landkreis Schweinfurt in Gerolzhofen teil.

2007 - Frauen bei der Feuerwehr

24. Februar: Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waigolshausen, werden erstmals auch Mädchen in die Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Waigolshausen aufgenommen.

16. August: Die Freiwillige Feuerwehr Waigolshausen hat erstmals seit ihrem Bestehen einen eigenen Internetauftritt ins World Wide Web gestellt.

Anschaffung: Kauf eines Schlauchbindeapparates

15. Dezember: Verkehrsregelung bei der Landung eines Rettungshubschraubers

2008 - Nachteinsatz

Anschaffung: Kauf einer Absturzsicherung

21. Juni: Aufnahme austretender Betriebsstoffe aus einer Walze (Baustellenfahrzeug) - Höhe Spielplatz, Jahnstraße

25. Oktober: Nachteinsatz – Fahrbahnreinigung nach Verkehrsunfall zwischen Waigolshausen und Theilheim

2009 - Feuerwehrleistungsmarsch

Außergewöhnliche Investitionen: Reparatur der Pumpe (2.074 €); Kauf von 4 zusätzlichen Handfunkgeräten; Ersatzbeschaffung eines Werkzeugkastens; Übungsmaterial für die Teilnahme am Bundesjugendwettbewerb.


Am 29. Juli kam bei einem Unfall ein 81-jähriger Autofahrer ums Leben. Ursachen hierfür waren Rollsplit, überhöhte Geschwindigkeit und dass der Mann nicht angeschnallt war. Die Kreisstraße zwischen Theilheim und Waigolshausen war zwischen 09.00 Uhr und 10.30 Uhr in beide Richtungen total gesperrt.


Ein Novum im Landkreis Schweinfurt: Am 10. Oktober nahmen 8 Kameraden in 2 Marschgruppen am Feuerwehrleistungsmarsch in Ebersdorf bei Coburg (Oberfranken) teil. Die Marschgruppen belegten im Bezirk Oberfranken bei den Gastmannschaften einen hervorragenden 3. Platz und den 10. Platz.Siehe hier.
 

2010 - 140 Jahre

Die Freiwillige Feuerwehr Waigolshausen feiert ihr 140 Jähriges Bestehen.


27. Februar: Bei der Jahreshauptversammlung stellte Sebastian Weiss die komplett erneuerte Homepage der Feuerwehr Waigolshausen vor. Seit diesem Tag ist die Homepage in neuem Design und neuer Technik online.


08. April: Um 01:54 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Waigolshausen über die Sirene geweckt. Grund waren drei brennende Schrottfahrzeuge, die in der Bahnhofstraße abgestellt waren. Innerhalb kurzer Zeit rückte unsere Wehr mit ca. 19 Feuerwehrleuten zur Einsatzstelle aus und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Aufgrund des starken Qualmes wurden gegen 02:12 Uhr Atemschutzgeräteträger aus Werneck nachalarmiert. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis ca. 04:00 Uhr an. Löscharbeiten an zwei brennenden Schrottautos in der Nähe des Bahnhofs Waigolshausen. Siehe hier.

08.04.: Drei brennende Schrottfahrzeuge, die in der Bahnhofstraße abgestellt waren, mussten gelöscht werden. 19 Kameraden waren für ca. 2 Stunden im Einsatz.
 
Beim Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren in Poppenhausen konnte unsere Gruppe am 24.04. den 6. Platz von 14 Teilnehmern belegen.
 
Die Feuerwehr organisierte erstmals das Maibaumaufstellen (30.04.) in Eigenregie. Die Birke wurde am Feuerwehrhaus aufgestellt, wo auch das anschließende Fest stattfand. 
 
09.05.: erstmalige Teilnahme am Konditionslauf der Freiwilligen Feuerwehr Sennfeld mit einer Laufgruppe (= 5 Personen)
 
Zu einem Bahnunfall bei Kilometer 73 (Höhe Opferbaum) rückten wir am 10.05. aus. Die Alarmierung erfolgte um 01.05 Uhr. Die vom Zug erfasste Person konnte nur noch tot geborgen werden.
 
Am 15.05. fand die 140-Jahr-Feier unserer Wehr im FZZ statt. Aus diesem Anlass gab es Ehrungen für 25- und 40-jährigen Dienst sowie Ernennungen zum Ehrenvorsitzenden bzw. zum Ehrenmitglied. Umrahmt wurde das Jubiläum durch die Kreis-Floriansmesse in der St.-Jakobus-Kirche mit Fahnenabordnungen diverser Feuerwehren.
 
03.07.: brennende Gasflasche in Theilheim
 
Der 19.07. verhieß eine verkürzte Nacht für die Feuerwehren des südöstlichen Landkreises. Grund war ein Großbrand in der Recyclinganlage Veolia am Bergrheinfelder Bahnhof. Nachdem bereits die Feuerwehren aus Werneck und Bergrheinfeld vor Ort waren, organisierten wir die Sperrung der ST 2270. Des Weiteren erfolgte eine Beteiligung am Aufbau der Löschwasserversorgung von der Kläranlage Bergrheinfeld bis zum Schadensort.
 

Im Vorfeld der 950-Jahr-Feier von Waigolshausen zeichneten wir Parkflächen am Ortsrand ein. Am eigentlichen Fest (11. + 12.09.) regelte die Freiwillige Feuerwehr Waigolshausen den Verkehr, wies zum Parken ein und betrieb zusammen mit der Wernecker Wehr an der Raiffeisenbank eine Feuerwehrausstellung.
 

Teilnahme an Feuerwehr-Leistungsmärschen:
in Ober- und Mittelfranken (Waischenfeld bzw. Aisch) am 26.06. und 17.07. mit jeweils einer Marschgruppe
in Unterfranken (Aura im Sinngrund) am 09.10. mit zwei Marschgruppen; 4. und 7. Platz von 9 Mannschaften

 

2011

Durch abrupte Schneeschmelze kam es am 09.01. zum Hochwasser an der Wern. Deshalb erfolgte eine Vollsperrung der Straße nach Werneck (ab Ortsausgang).


Am 16.02. um kurz nach 22.00 Uhr war ein ausrücken aufgrund eines Verkehrsunfall auf der Ortsverbindungsstraße SW15 zwischen Waigolshausen und Theilheim erforderlich. Einsatzmaßnahmen: Ausleuchten der Unfallstelle, Beseitigung von Trümmerteilen, Ölbindung. Die Straße war für ca. 45 Minuten komplett gesperrt.

Die Jugendfeuerwehr nahm am 07.05. am Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr beim Kreisentscheid in Sennfeld teil. Die Wettkampfgruppen aus Waigolshausen/ Theilheim erzielten dabei die Plätze 7 und 12 von 16 Mannschaften.

Am gleichen Tag erfolgte während der Nachbesprechung zum Bundesjugendwettbewerb eine mündliche Alarmierung. Auf der Hergolshäuser Straße war ein Pkw in Brand geraten. An der Einsatzstelle zeigte sich, dass der Motorraum des Fahrzeuges bereits in Flammen stand. Durch entsprechenden Löschmitteleinsatz konnte das Feuer rasch eliminiert werden.

Im Rahmen des 7. Bezirksfeuerwehrtages Oberfranken und der 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth fand dort am 14.05. der 11. Feuerwehrleistungsmarsch in Oberfranken statt. Hierbei belegten die drei Waigolshäuser Marschgruppen die Plätze 2, 8 und 9 der Gastwertung.

Am 16.08. kam es im Bahnhof Waigolshausen zu einem Personenschaden im Gleisbereich. Nachdem die Arbeiten der Polizei abgeschlossen waren, erfolgte eine Reinigung des Gleiskörpers.

Die Feuerwehren aus Waigolshausen, Werneck und Bergrheinfeld wurden am 18.08. alarmiert. Ursache hierfür war ein brennender Mähdrescher auf einem Acker in der Flur von Waigolshausen. Durch den Einsatz der Atemschutzgeräteträger aus Werneck (Bergrheinfeld wurde zurückgerufen) konnte aufgrund guter Kooperation die Einsatzstelle nach ca. einer Stunde wieder verlassen werden.

Am 29. und 30.10. trainierten die Jugendwehren aus Waigolshausen und Theilheim den Ernstfall. Gemeinsam wurde geübt, Einsätze durchgeführt und besprochen. Neben „Knoten und Stiche“ stand ein simulierter Verkehrsunfall sowie ein Nachteinsatz auf dem Programm. Zu letzterem wurden die Jugendlichen alarmiert, als sie im FZZ schliefen.

2012


Nachdem die Polizei vor Ort die Freigabe erteilte konnten am 17.08. um 02.15 Uhr die Feuerwehren aus Waigolshausen und Theilheim alarmiert werden um eine Ölspur zu bekämpfen. Diese verlief von Theilheim bis nach Ettleben.

2013


Bereits am zweiten Tag des Jahres, um 03.13 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Waigolshausen und Werneck zu einem Fahrzeugbrand in der Sonnenstraße gerufen. An der Einsatzstelle fand man ein brennendes Auto vor, bei dem bereits große Flammen aus der Motorhaube schlugen. Mit zwei Feuerlöschern wurde von uns eine weitere Ausbreitung verhindert und der Brand auf ein Minimum zurückgedrängt. Parallel hierzu bereiteten wir einen Löschangriff vor, der direkt an den Atemschutztrupp der Feuerwehr Werneck übergeben wurde. Dieser übernahm die weitere Kühlung und Brandbekämpfung des Fahrzeuges. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet.
Am Sonntagabend (7. April, 19.23 Uhr) wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Werneck (3 Fahrzeuge) zu einem Bahndammbrand auf Höhe der Photovoltaikanlage an der Bahnstrecke(Wäschbrücke) gerufen. Dort trafen auch der Bahn-Manager, die Polizei sowie KBM Strunk ein. Die Kameraden aus dem Nachbarort prüften mit einer Wärmebildkamera die Temperatur des Bodens, so dass zielgerichtet der Boden gelockert und gekühlt werden konnte. Der Brand wurde innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht.
Die Feuerwehren aus Werneck, Hirschfeld, Stammheim und Waigolshausen wurden am Sonntagvormittag (2. Juni) zu einem Einsatz am Main gerufen. Zudem trafen Wasserwacht, DLRG, Polizei sowie Wasserpolizei dort ein. Bei Gut Dächheim musste ein Pkw aus dem Wasser gezogen werden. Dessen Fahrer hatte die Hinweisschilder auf „Hochwasser" missachtet.
Am 29. August erfolgte eine Nachalarmierung zur Wernecker Höhe. Hier brannte ein Baustellen-Lkw. Die Löschtätigkeiten erfolgten durch die Wernecker Wehr. Wir übernahmen die Verkehrsregelung bzw. -sperrung vom Ortsschild bis zur Einsatzstelle.
Eine außergewöhnliche Alarmierung erfolgte am 16. Oktober um 11.51 Uhr für uns und mehrere umliegende Wehren: In Bergrheinfeld musste eine Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg durch Sprengstoffexperten entschärft werden. 400 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren waren vordergründig mit der Verkehrsregelung betraut. Um 16.30 Uhr gab es Entwarnung.

In den frühen Morgenstunden des 18. Dezembers ereignete sich zwischen Theilheim und Waigolshausen auf Höhe des Enge Hölzles ein Verkehrsunfall. Neben den beiden Ortswehren waren auch KBI, KBM, Rettungsdienst und Polizei an der Unfallstelle. Eine Straßenvollsperrung war erforderlich.

2014


Am Morgen des 23. Februars (um 02.50 Uhr, nach der 2. Sitzung des FCW) wurden Einsatzkräfte aus folgenden Bereichen alarmiert: FF Waigolshausen, FF Arnstein, FF Bergrheinfeld, FF Ettleben, FF Geldersheim FF Hergolshausen, FF Schwanfeld, FF Theilheim, FF Werneck, UG-ÖEL, Rettungsdienst, Polizei, Wasserschutzpolizei, KBI Hauke, KBM Fröhr, KBR Strunk. Grund des Einsatzes war ein Scheunenbrand in der Hauptstraße. Bei Ankunft am Einsatzort stand das Gebäude bereits komplett in Flammen. Insgesamt ca. 130 Einsatzkräfte brachten die gesamte Nacht hindurch das Feuer unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude. Bis 10 Uhr am Sonntagmorgen dauerten die Hauptlöscharbeiten an. Anschließend stellten die Feuerwehren Waigolshausen, Hergolshausen und Theilheim die Brandwache sicher. Das Engagement des eingesetzten Personals ging mitunter bis an die Erschöpfungsgrenze.
Nur 3 Tage später, d. h. am 26. Februar, ereignete sich wenige Meter vom vorgenannten Brandort entfernt ein Verkehrsunfall. Ein Pkw rammte in der Hauptstraße die Eisenbahnunterführung. Die Feuerwehr rückte aus, um den Verkehr zu regeln und die Straße zu reinigen und wieder Verkehrssicherheit herzustellen. An der Unfallstelle waren auch Polizei, Rettungsdienst, KBI Hauke sowie KBM Fröhr zugegen.
Kurz nach Mitternacht, am 12.Juli, wurden die Feuerwehren aus Werneck, Eßleben und Waigolshausen zu einem Unfall auf der B 19 gerufen. Die Einsatzstelle wurde von den alarmierten Feuerwehren abgesichert und die Ölspur abgebunden.
Während des Dauereinsatzes bei der Bekämpfung des Scheunenbrandes am 23. Februar sowie an den Folgetagen erlitt unsere etwa 30 Jahre alte Pumpe einen Defekt, der eine Reparatur aus wirtschaftlicher Sicht unrentabel machte. Infolgedessen wurde ein neues, leis-tungsfähiges Gerät beschafft. Die Anlieferung der neuen Pumpe, einer Rosenbauer Fox III, erfolgte am 26. August. Die Zwischenzeit überbrückten wir mit einem Ersatzgerät, dass uns die Wernecker Feuerwehr ausgeliehen hatte.


2015

In den frühen Morgenstunden des 8. März wurden wir zu einem Schwelbrand in die Hauptstraße gerufen. Die Wernecker Kameraden drangen mit Atemschutz in das Gebäude ein und löschten die Glutnester ab. Die Feuerwehr Waigolshausen sicherte die Einsatzstelle ab und unterstützte mit Löscharbeiten von außerhalb. Ca. 40 Einsatzkräfte waren rund 1 ½ Stunden vor Ort.

Wie das Leben so spielt: Per Zufall kamen mehrere Feuerwehrkameraden am 24. März an einem Entstehungsbrand in der Jahnstraße vorbei. Mit Feuerlöschern aus dem nahen Feuerwehrhaus konnte der Brand im Keim erstickt werden. Am 18.April fand der Kreisjugendfeuerwehrtag mit dem Kreis- und Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb statt. Ort der Veranstaltung war wie in den Vorjahren das Sportgelände in Gerolzhofen. Durch die guten Leistungen in diesem und im letzten Jahr qualifizierte sich zum ersten Mal eine Mannschaft aus Waigolshausen für die Landesausscheidung im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr am 6. Juni in Cham.

Zu einem Vollbrand eines Holz- und Geräteschuppens kam es in der Frühlingsstraße am Nachmittag des 9. August. Drei C-Rohre wurden in Stellung gebracht und bis zum Eintreffen der Feuerwehr Werneck mit seinen Atemschutzgeräteträgern aus sicherer Entfernung gelöscht. Nachalarmiert wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus Eßleben. Nach ca. 1

Stunde war das Feuer gelöscht und die Aufräumarbeiten konnten beginnen. Wir rückten am 6. Oktober aus um gemeldete Einsatzstellen im zweistelligen Bereich nach

einem Unwetter bzgl. überschwemmter Straßen, Kanäle und vollgelaufener Keller abzuarbeiten. Unterstützt wurde die Waigolshäuser Wehr von den Kameraden aus

Hergolshausen die beim Entwässern halfen und der Feuerwehr Werneck, die an der kleinen Bahnunterführung (Hauptstraße) die Überschwemmung beseitigte. Am 15. Oktober 2015 erfolgte eine Sirenenalarmierung. Gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung in der Bahnhofstraße, auf einem ehemaligen Betriebsgelände. Da es sich um ein größeres Objekt handelt, wurden neben unserer Wehr zeitgleich die Kameraden aus Werneck, Bergrheinfeld, Schwanfeld, Hergolshausen und Geldersheim alarmiert. Die Rauchentwicklung stellte sich zum Glück als unbedenkliche Abgase der Entlüftungsanlage heraus. Nach ca. 1 Stunde konnten die Feuerwehren wieder Ihren Heimweg antreten.